FDP Minden begrüßt SBM Kampagne gegen Müll

 

Was lange währt…

 

FDP Minden begrüßt Kampagne der städtischen Betriebe Minden gegen Müll.

 

Strafe muss sein – so ein Kommentar zu einem ausführlichen Bericht im Mindener Tageblatt zum Thema Hundekot auf Verkehrsflächen vom 10. April 2018. 

 

Die FDP Minden unterstützt diese Kampagne für eine saubere Stadt Minden.

 

Es ist ein erhebliches Ärgernis, auf das nun die SBM mit einer allerdings breiter angelegten Kampagne, für mehr Sauberkeit reagieren. Entsprechende Plakatmotive wurden im kürzlichen Betriebsausschuss vorgestellt. Die FDP begrüßt diese Kampagne als einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung und erinnert in diesem Zusammenhang an einen entsprechenden Antrag, den die FDP Fraktion bereits 2013 unter dem Motto 

 

Minden – sicher, sauber liebenswert

Knöllchen für Haufen und Kippen

 

einbrachte, damit jedoch deutlich weiter ging; z.B. Bußgeldkatalog und konsequente Anwendung durch den Ordnungsdienst, dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht nur falsch parkende Fahrzeuge und Radfahrer in der Fußgängerzone, sondern sicher auch den einen oder anderen Müllsünder wahrnehmen dürften. 

 

Es sind eben nicht nur die im MT angesprochenen ´Tretminen´, sondern auch achtlos weggeworfene Zigarettenkippen, Kaugummi, Imbissverpackungen und Lebensmittelreste, abgelegter Hausmüll – die Liste ließe sich verlängern.

 

Wo einmal Müll liegen bleibt, kommt Müll dazu. Wer ein sauberes städtisches Umfeld wünscht, muss darauf reagieren.

 

Dazu ist auch die Verwaltung gefordert, eigene Kreativität zu entwickeln, statt sofort zusätzliches Personal zu fordern. Die Pflasterung der Fußgängerzone war kaum hergestellt und schon mit Kaugummiresten übersät. Das muss nicht sein.

 

Saubere Stadt und Grünanlagen sind wichtige Standortfaktoren und tragen maßgeblich dazu bei, dass Einwohner und Besucher sich hier wohl fühlen. Ein vernachlässigt wirkendes Umfeld bewirkt das Gegenteil und fördert die weitere Vermüllung. 

 

„Wir begrüßen deshalb die Kampagne“, so Stadtverbandsvorsitzender Hartmut Freise, „jedoch sollte diese auf einen längeren Zeitraum angelegt sein, um die Bevölkerung entsprechend zu sensibilisieren. Auch wäre es sinnvoll, Einzelhandel und Gastronomiebetriebe entsprechend in die Aktion einzubinden, um z.B. über geeignete Kommunikationsmittel die Kunden entsprechend zu sensibilisieren. Jeder kann durch eigenes Verhalten seinen Beitrag zu einer sauberen Stadt leisten. Wer dazu nicht bereit ist, sollte künftig auch mit Konsequenzen rechnen müssen.“ 

 

(Pressemitteilung des FDP-Stadtverband Minden vom 26.04.2018)

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