Multifunktionsarena - Weniger wäre mehr

Nein zur Multifunktionsarena –

Ja zur PPP-Variante mit kleiner Lösung

 

Die FDP Minden lehnt die Pläne für eine Multifunktionsarena nach wie vor ab, da die daraus resultierenden Haushaltsbelastungen für nicht vertretbar gehalten werden. Neben den Standortfaktoren stellt die vorgesehene Nutzung als Sportarena (Handball) ein erhebliches Vermarktungshemmnis dar. Die anzustrebende längerfristige Buchung entsprechender Hallenkapazität über Veranstaltungsagenturen und Unternehmen für eigene Anlässe wird durch die Abhängigkeit von kurzfristig wirksam werdenden Spielplänen der Handball-Bundesliga vor erhebliche Probleme gestellt. 


Insofern halten wir eine reine Veranstaltungshalle für ca. 2.000 Besucher und ohne Sportbetrieb im Rahmen eines PPP-Modells für die einzig vertretbare Variante. 

 

Denkbar als Projektbeteiligte: 

  1. Stadt Minden – Areal / Verkehrsanbindung, etc. 
  2. Konsortium heimischer Unternehmen für Errichtung und Bereitstellung der Halle 
  3. Private Betriebsgesellschaft, z.B. (Minden-Eventmanagement GmbH & Co. KG) mit heimischen Unternehmen als Gesellschafter für die Vermarktung und den operativen Betrieb mit dazu notwendigem Personal; ggf. mit interessanten steuerlichen Aspekten für die Akteure.  

Die vorliegende Machbarkeitsstudie sieht für eine Halle dieser Größe entsprechendes Potential. Heimische Großunternehmen finden aktuell kein Angebot für eigene größere Veranstaltungen. Im weiteren Verlauf wäre im Umfeld zusätzlich mittelfristig auch ein Entertainmentkomplex mit Kino, Erlebnisgastronomie, etc. für ein jüngeres Publikum anzustreben. Aus der Bahnhofskaserne könnte ggf. ein attraktives Stadthotel mit Tagungskapazität werden. Auch daran mangelt es in Minden. Das Rechte Weserufer würde dadurch erheblich aufgewertet, der Standort Minden an Attraktivität gewinnen. 

 

Handball würde weiterhin in der Kampa-Halle gespielt. 

 

„Die momentan entspannte Haushaltslage darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich das wieder ändern wird. Wir haben allen Anlass zu einer Haushaltspolitik mit Augenmaß“ - so Hartmut Freise für die FDP Minden. 

 

(Pressemitteilung des FDP-Stadtverband Minden vom 07.09.2018)

Foto: Hartmut Freise, Stadtverbandsvorsitzender FDP Minden

 

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