Die Notfalldose

In der Sitzung des Seniorenbeirats am 13.02.2019 wurde das Thema „Notfalldosen“ behandelt. Es ist sehr wichtig, dieses Thema bekanntzumachen, da es insbesondere für ältere oder hilfebedürftige Menschen eine grosse Hilfe in Notfällen darstellen kann.


 

Um was geht es?

 Immer mehr Menschen haben zu Hause einen Notfall- und Impfpass, Medikamentenplan, eine Patientenverfügung, etc.. Nur ist es für Retter meist unmöglich herauszufinden, wo diese Notfalldaten in der Wohnung aufbewahrt werden. Die Lösung steht im Kühlschrank. Ihre Notfalldaten kommen in die Notfalldose und werden in die KühlschrankTÜR gestellt. Nun haben sie einen festen Ort und können in jedem Haushalt einfach gefunden werden! Eine Vorgehensweise, die auch im Ausland schon sehr erfolgreich ist. Sind die Retter bei Ihnen eingetroffen und sehen auf der Innenseite Ihrer Wohnungstür und dem Kühlschrank den Aufkleber "Notfalldose", so kann die Notfalldose umgehend aus Ihrer Kühlschranktür entnommen werden und es sind sofort wichtige und notfallrelevante Informationen verfügbar.

Nicht jedem gelingt es in einer Notfallsituation Angaben zum Gesundheitszustand und anderen wichtigen Details zu machen. Auch kann es sein, dass in einer solchen Stress-Situation ein wichtiges Detail vergessen wird zu beschreiben - einmal ganz abgesehen bei Ohnmacht oder Bewusstlosigkeit.Die Informationen in der Notfalldose sind auch eine große Hilfe für Angehörige, Freunde und Bekannte. Auch sie sind in einer Notfallsituation unter Stress und reagieren mitunter ganz unterschiedlich.

 

Wo gibt es die Notfalldose:

Die Notfalldose gibt es seit 2014. Sie ist erhältlich über die Apotheken.

 

Minden, den 25. Februar 2019

 

Ingeborg Vieth-Rogala

 

Sachkundige Bürgerin im Seniorenbeirat der Stadt Minden

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